Kategorie durchstöbern

Forschung

Die Forschung an den 20 wissenschaftlichen Instituten der Sporthochschule hat viele Facetten. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Thema „Sport und Bewegung“. Hier kann man erfahren zu welchem Thema die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler derzeit forschen und einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte bekommen.

Aktuelle Forschung: “Group Flow”, das Geheimnis von Teams, die über sich hinauswachsen

Perfekt funktionierende Mannschaften, die ohne Missverständnisse und perfekt harmonierend komplexe Herausforderungen bewältigen, faszinieren schon immer Zuschauer und Experten. Jedes Team strebt diesen geradezu magischen Zustand an, der Erfolge gegen Konkurrenten mit den stärkeren Individualisten möglich macht. Dass es bislang kaum Studien zu diesem so genannten “Group Flow” gibt, ist erstaunlich, wenn man sich die Macht dieses Phänomens vergegenwärtigt. Dr. Fabian Pels vom Psychologischen Institut taucht nun im Rahmen eines groß angelegten Projektes tief ein in dieses spannende Forschungsfeld. Zunächst mit einer Literaturanalyse, perspektivisch aber auch mit dem Vorsatz, Instrumente zu finden, mit denen sich die Entstehung eines Group Flow gezielt beeinflussen lässt.

Weiterlesen im Forschungsnewsletter

 

Mannschaftliche Harmonie als Schlüssel zum Erfolg

Aktuelle Forschung: Soziale Netzwerke motivieren und erleichtern Sportaktivitäten, üben aber auch Druck aus

Immer weniger Jugendliche treiben aktiv Sport im Verein, was von den Verbänden häufig auf die Verführungskraft neuer Medienangebote zurückgeführt wird. Dr. Birgit Braumüller vom Institut für Soziologie und Genderforschung hat die Einflüsse sozialer Medien auf die Sportaktivität von Kindern und Jungendlichen etwas genauer betrachtet und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Die zunehmenden Medienaktivitäten verdrängen den Sport nicht, vielmehr verändern Facebook, Youtube, Istagram und Co. die Aktivitäten junger Leute. Wie genau diese Veränderungen aussehen erklärt Braumüller in ihrer Dissertation.

Weiterlesen im Forschungsnewsletter

Screenshot: Beispiel einer Sportgruppe auf Facebook

Aktuelle Forschung: Zunehmender Bewegungsmangel in der Gesellschaft

Das Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln hat Ergebnisse einer Studie zum Gesundheitsverhalten der Deutschen vorgestellt, die in Kooperation mit der Deutschen Krankenversicherung (DKV) durchgeführt wurde und kommt zu einem besorgniserregenden Befund: Nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung bewegt sich ausreichend. Auf einer Pressekonferenz in Berlin sprach Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln von einem “traurigen Ergebnis”. Die Daten wurden bereits zum dritten mal erhoben, seit der ersten Auflage des DKV-Reports „Wie gesund lebt Deutschland?“ vor acht Jahren zeichnet sich ein alarmierender Trend ab: Immer weniger Deutsche erreichen die Richtwerte für ein gesundes Leben.

Weitere Informationen und die komplette Studie zum Download gibt es hier

Büroarbeit zählt zu den Hauptursachen für den Bewegungsmangel