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Forschung

Die Forschung an den 19 wissenschaftlichen Instituten der Sporthochschule hat viele Facetten. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Thema „Sport und Bewegung“. Hier kann man erfahren, zu welchem Thema die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler derzeit forschen und einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte bekommen.

“Das bin ich”


Hallo zusammen!

Ich heiße Valeria Eckardt, bin 26 Jahre alt und Promotionsstudentin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Vor einigen Wochen erreichte mich eine E-Mail aus der Presseabteilung der Spoho, in der Autor*innen für die Rubrik „Forschung“ im Spoho.Blog gesucht wurden. Um ehrlich zu sein, habe ich gar nicht lange überlegt. Noch bevor ich die E-Mail zu Ende gelesen hatte, tippte ich bereits meine Antwort: Natürlich bin ich dabei! Und so lest Ihr heute meinen ersten Blog-Beitrag, in dem ich euch mich und mein Promotionsthema vorstellen möchte. In Zukunft werdet Ihr etwa einmal im Monat von mir über aktuelle Themen im Wissenschaftsalltag, Studien und Projekte, aber auch über Herausforderungen einer Promotion hören. Ich freue mich, euch davon zu erzählen!

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Forschung in Indien – Wenn nicht hier, wo sonst?!



140 Probanden in 3 Wochen? Klingt unrealistisch, ist es aber nicht, zumindest nicht in Indien! Wie ich zu der Idee kam, in Indien Daten über traditionelle Spiele und emotionale Spielintensität zu erheben und wie ich diese hohe Probandenzahl erreicht habe, werde ich im Folgenden erklären. Außerdem möchte ich dazu motivieren, im Ausland zu forschen, da es einige Vorteile mit sich bringt.

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Schwerelosigkeit macht schlau

Eine Studie des Wissenschaftlers Timo Klein vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft stellt eine alte Annahme in Frage: Zwar wird das Gehirn von Menschen in der Schwerelosigkeit schlechter durchlbutet als auf der Erde, die Abnahme der kognitiven Fähigkeiten, die auf der Raumstation ISS gemessen wurde, scheint aber eher mit der Isolation der Astronatuten zusammen zu hängen. In Schwerelosigkeitsphasen während Parabelflügen steigen die Leistungen sogar, hat Klein herausgefunden.

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Einkommen, Arbeitszeiten, Vorsorge: SpitzensportlerInnen nehmen oft große Einschränkungen in Kauf

Ein beeindruckendes Medienecho folgte auf die Veröffentlichung einer Studie von Professor Christoph Breuer, Dr. Pamela Wicker und Sören Dallmeyer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement sowie Dr. Michael Illgner von der Deutschen Sporthilfe. Eine Befragung unter deutschen SpitzensportlerInnnen führte zu der Erkenntnis, dass die Mehrheit der Athletinnen und Athleten von einem überraschend geringen Einkommen leben muss und dass ihr zeitlicher Aufwand für Sport, Beruf und Ausbildung durchschnittlich deutlich über der Grenze 50 Stunden liegt. Das glamouröse Bild, das viele Menschen von Karrieren im Spitzensport haben, entspricht nur selten der Realität. 

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Studie zur kognitiven Leistungsfähigkeit in extremen Höhen

Ambitionierte Bergsteiger, die die Gipfel der 5000er und 6000er erklimmen, wissen, dass sich Wahrnehmung und Denkvermögen in extremen Höhen ändern. Mirjam Limmer vom Institut für Natursport und Ökologie hat nun in einer Piltostudie untersucht, wie genau der verringerte Sauerstoffpartialdruck im Zusammenspiel mit langandauernden Belastungen Einfluss auf die Aufmerksamkeitsleistungsfähigkeit in extremen Höhen nimmt.

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Rückkehr in den Sport – “Return to competition”

Verletzungen im Sport sind gerade für Profi-Sportler ein heikles Thema. Allen voran ist es wahrscheinlich der Kreuzbandriss, der Sportlerinnen und Sportlern am meisten Angst einjagt. Mit ihm gehen im Schnitt 258 Tage Ausfall einher – und damit nicht genug: Das größte Risiko für eine Verletzung ist eine Verletzung. So beträgt das Wiederverletzungsrisiko bei Knie- und Muskelverletzungen bis zu 30 Prozent, bei Sprunggelenksverletzungen sogar bis zu 80 Prozent. Das Forschungsteam um Dr. Christiane Wilke untersucht nun, welches ein geeignetes Testverfahren ist, um den optimalen Zeitpunkt für eine Rückkehr in den Sport zu bestimmen. 

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