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Blog On Tour

Von Midterms und Graffiti

Graffiti Highway in Centralia

Bei unserer Ankunft vor dem Semesterstart in Bloomsburg wurden wir Internationals von den Mentoren in der Universität mit Pizza empfangen. Endlich wieder etwas zu essen! Offiziell ging es am nächsten Morgen um 10 Uhr mit dem Uni-Rundgang und anderen Formalitäten, wie die Erstellung einer Campus-ID-Card und verschiedenen Organisationsvorträgen, los. Nachdem ich in meinem Apartment angekommen bin und meine beiden Mitbewohner kennengelernt habe, trafen wir uns alle für einen Großeinkauf im Walmart. Die erste Quittung war leider teurer als ich erwartet habe, denn auch wenn Walmart mit “Save money” wirbt, die Preisunterschiede zu Deutschland sind enorm! Mit 20 kleinen grauen Tüten ging es wieder in mein Apartment, Umweltbewusstsein wird hier wohl etwas kleiner geschrieben. Am Abend und am Wochenende lernten wir uns und viele andere Studenten über den Tag oder bei Partys besser kennen und dadurch, dass gefühlt die Hälfte Bloomsburgs aus der Universität besteht, finden sich überall Verbindungshäuser und nette Leute.

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Start ins Unbekannte – Meine Ankunft in den USA

Mit 90 Minuten Verspätung hebt das Flugzeug in Richtung New York City ab, nach 8 Stunden und 2 Filmen habe ich amerikanischen Boden unter den Füßen. Ich bin das erste Mal in Amerika und werde bevor es in Richtung Bloomsburg in Pennsylvania geht erst noch 5 Tage in NYC verbringen. Der Weg zum Hostel zieht sich gefühlt ewig, nach knapp zwei Stunden liege ich endlich in meinem Bett – In Deutschland wäre es nun 4 Uhr nachts, hier 10 Uhr abends.

Der Wecker weckt mich um 9 Uhr morgens, 11 Stunden Schlaf sind das erste Mal nicht genug aber die Sonne scheint, es ist keine Wolke am Himmel zu sehen und ich mache mich auf dem Weg zur Brooklyn Bridge. Auf der Brücke stehend wird mir bewusst WIE groß diese Stadt ist, mindestens 8 Millionen Menschen leben direkt in NYC, alleine Brooklyn hat doppelt so viele Einwohner wie Köln. Weiterlesen…

Meine 10 Monate in Kolumbien

Mein Ensemble von Salsa Pura bei der Eröffnungsparade des Salsa Festivals in Cali

Im März 2016 ging ich zum Englischunterrichten mit AIESEC nach Medellin, Kolumbien. Das Land sucht immer viele Amerikaner und Europäer, die an Schulen, Unis etc. helfen Englisch zu unterrichten. So hat man auch ohne Unterrichtserfahrung gute Möglichkeiten hier auszuhelfen. In Medellin wurde ich von meiner Gastfamilie sehr herzlich empfangen und lernte schnell die wahnsinnige Herzlichkeit, Lebensfreude und Aufgeschlossenheit der Kolumbianer kennen. Meine Schule war eine katholische, private Mädchenschule. Meist saß ich im Unterricht mit drin und durfte mir 60 Minuten lang Justin Bieber und Celine Dion Songs anhören, während die Mädels freudig mitsangen ohne ein Wort der Songtexte zu verstehen, und übte anschließend die Aussprache mit den Schülerinnen. Später durfte ich in einige Themen einführen und Stundenteile selber leiten, alles auf Spanisch versteht sich. So erfuhr ich unterschiedliche Methoden, die einerseits sehr viel Freude an der amerikanischen Popmusik und Aussprache vermitteln, andererseits wenig Input geben. Die Schülerinnen waren jedoch alle sehr interessiert an der englischen Sprache und den europäischen Ländern. Gerne fragten sie alles, was sie in Englisch sagen konnten, und freuten sich riesig, ihr Englisch mit einer Ausländerin praktizieren zu können und so wuchsen mir die Schülerinnen sehr ans Herz. Auch mit den anderen Lehrern verstand ich mich sehr gut. Weiterlesen…