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Forschung

Die Forschung an den 20 wissenschaftlichen Instituten der Sporthochschule hat viele Facetten. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Thema „Sport und Bewegung“. Hier kann man erfahren zu welchem Thema die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler derzeit forschen und einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte bekommen.

Aktuelle Forschung: Soziale Netzwerke motivieren und erleichtern Sportaktivitäten, üben aber auch Druck aus

Immer weniger Jugendliche treiben aktiv Sport im Verein, was von den Verbänden häufig auf die Verführungskraft neuer Medienangebote zurückgeführt wird. Dr. Birgit Braumüller vom Institut für Soziologie und Genderforschung hat die Einflüsse sozialer Medien auf die Sportaktivität von Kindern und Jungendlichen etwas genauer betrachtet und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Die zunehmenden Medienaktivitäten verdrängen den Sport nicht, vielmehr verändern Facebook, Youtube, Istagram und Co. die Aktivitäten junger Leute. Wie genau diese Veränderungen aussehen erklärt Braumüller in ihrer Dissertation.

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Aktuelle Forschung: Zunehmender Bewegungsmangel in der Gesellschaft

Das Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln hat Ergebnisse einer Studie zum Gesundheitsverhalten der Deutschen vorgestellt, die in Kooperation mit der Deutschen Krankenversicherung (DKV) durchgeführt wurde und kommt zu einem besorgniserregenden Befund: Nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung bewegt sich ausreichend. Auf einer Pressekonferenz in Berlin sprach Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln von einem “traurigen Ergebnis”. Die Daten wurden bereits zum dritten mal erhoben, seit der ersten Auflage des DKV-Reports „Wie gesund lebt Deutschland?“ vor acht Jahren zeichnet sich ein alarmierender Trend ab: Immer weniger Deutsche erreichen die Richtwerte für ein gesundes Leben.

Weitere Informationen und die komplette Studie zum Download gibt es hier.

 

 

Aktuelle Forschung: Breakpunkte beim Tennis schwächen Aufschläger

 

 

Dominik Meffert

Was Experten schon länger vermuten, ist nun auch wissenschaftlich nachgewiesen: Der besondere Druck, der bei drohendem Verlust eines Aufschlagspiels bei eigenem Service auf Tennisspielern lastet, provoziert Schwächen und verleitet zu Fehlern. Nach der Analyse von 28.843 Punkten beim Wimbledon-Turnier von 2016 kommt Dominik Meffert vom Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten zu der Erkenntnis, dass Profispieler in Break-Situationen weniger Punkte mit ihrem ersten Aufschlag erzielen als in anderen Spielsituationen.

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