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Forschung

Die Forschung an den 19 wissenschaftlichen Instituten der Sporthochschule hat viele Facetten. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Thema „Sport und Bewegung“. Hier kann man erfahren, zu welchem Thema die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler derzeit forschen und einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte bekommen.

Aktuelle Forschung: “Group Flow”, das Geheimnis von Teams, die über sich hinauswachsen

Perfekt funktionierende Mannschaften, die ohne Missverständnisse und perfekt harmonierend komplexe Herausforderungen bewältigen, faszinieren schon immer Zuschauer und Experten. Jedes Team strebt diesen geradezu magischen Zustand an, der Erfolge gegen Konkurrenten mit den stärkeren Individualisten möglich macht. Dass es bislang kaum Studien zu diesem so genannten “Group Flow” gibt, ist erstaunlich, wenn man sich die Macht dieses Phänomens vergegenwärtigt. Dr. Fabian Pels vom Psychologischen Institut taucht nun im Rahmen eines groß angelegten Projektes tief ein in dieses spannende Forschungsfeld. Zunächst mit einer Literaturanalyse, perspektivisch aber auch mit dem Vorsatz, Instrumente zu finden, mit denen sich die Entstehung eines Group Flow gezielt beeinflussen lässt.

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Aktuelle Forschung: Soziale Netzwerke motivieren und erleichtern Sportaktivitäten, üben aber auch Druck aus

Immer weniger Jugendliche treiben aktiv Sport im Verein, was von den Verbänden häufig auf die Verführungskraft neuer Medienangebote zurückgeführt wird. Dr. Birgit Braumüller vom Institut für Soziologie und Genderforschung hat die Einflüsse sozialer Medien auf die Sportaktivität von Kindern und Jungendlichen etwas genauer betrachtet und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Die zunehmenden Medienaktivitäten verdrängen den Sport nicht, vielmehr verändern Facebook, Youtube, Istagram und Co. die Aktivitäten junger Leute. Wie genau diese Veränderungen aussehen erklärt Braumüller in ihrer Dissertation.

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Aktuelle Forschung: Zunehmender Bewegungsmangel in der Gesellschaft

Das Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln hat Ergebnisse einer Studie zum Gesundheitsverhalten der Deutschen vorgestellt, die in Kooperation mit der Deutschen Krankenversicherung (DKV) durchgeführt wurde und kommt zu einem besorgniserregenden Befund: Nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung bewegt sich ausreichend. Auf einer Pressekonferenz in Berlin sprach Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln von einem “traurigen Ergebnis”. Die Daten wurden bereits zum dritten mal erhoben, seit der ersten Auflage des DKV-Reports „Wie gesund lebt Deutschland?“ vor acht Jahren zeichnet sich ein alarmierender Trend ab: Immer weniger Deutsche erreichen die Richtwerte für ein gesundes Leben.

Weitere Informationen und die komplette Studie zum Download gibt es hier.

 

 

Aktuelle Forschung: Breakpunkte beim Tennis schwächen Aufschläger

 

 

Dominik Meffert

Was Experten schon länger vermuten, ist nun auch wissenschaftlich nachgewiesen: Der besondere Druck, der bei drohendem Verlust eines Aufschlagspiels bei eigenem Service auf Tennisspielern lastet, provoziert Schwächen und verleitet zu Fehlern. Nach der Analyse von 28.843 Punkten beim Wimbledon-Turnier von 2016 kommt Dominik Meffert vom Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten zu der Erkenntnis, dass Profispieler in Break-Situationen weniger Punkte mit ihrem ersten Aufschlag erzielen als in anderen Spielsituationen.

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Die großen Abschlusstests

Teilnehmer Adam testet seine Griffkraft

Seit Ende Januar ist es soweit: Projekt DENKSPORT gipfelt in seinen geplanten Höhepunkt mit zahlreichen Abschlusstests, bei denen die Probanden ganz genau unter die Lupe genommen werden. Natürlich werden schwerpunktmäßig auch die kognitiven Leistungen untersucht: Besonders hier erhoffen sich die Wissenschaftler einen spürbaren Unterschied der Sportgruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe, welche das vergangene Jahr an keinem der angebotenen Sportkurse teilnehmen sollte. Weiterlesen…

Neues im Projekt DENKSPORT

Training mit dem eigenen Körpergewicht war bei der Stretching und Toning Gruppe angesagt

Seit nunmehr elf Monaten bewegen sich die meisten Teilnehmer von Projekt DENKSPORT aktiv auf der Tartanbahn, im Wasser oder in unseren Turnhallen, um sich fit zu halten und damit die Forschung der Deutschen Sporthochschule Köln zu unterstützen. Die große Fragestellung des Projektes ist es, ob und wie Bewegung das Fortschreiten einer Demenz verhindern kann. Dazu forscht die Sporthochschule gemeinsam mit Universitäten aus den Niederlanden und Irland, welche im regelmäßigen Austausch untereinander stehen. Seit dem letzten Eintrag in unserem Blog ist so einiges passiert: unter anderem liefern die Ergebnisse des Halbjahrestests schon erste Vermutungen über den Erfolg- oder Misserfolg des Projekts, zudem haben die Probanden sehr gut zusammen gefunden und hatten viel Spaß beim letzten Sommerfest im September. Weiterlesen…