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Hochschultagebuch 2020

Hochschultagebuch 2020

Bezogen auf die am 15. Mai 1920 in Berlin erfolgte Gründung unserer Vorgängerinstitution, der Deutschen Hochschule für Leibesübungen, kann in diesem Jahr das Jubiläum „100 Jahre Sporthochschule“ gefeiert werden. Mit Blick auf diesen Jahrestag haben sich im Wintersemester 2019/20 Studierende des Studiengangs B.A. Sportjournalismus im Rahmen des im dritten Fachsemester verankerten Seminars SPJ5 „Geschichte des Sport in den Medien“ (Dr. Ansgar Molzberger/Institut für Sportgeschichte) journalistisch mit der Geschichte unserer Hochschule und des Sportpark Müngersdorfs auseinandergesetzt und die folgenden Text- sowie Audio- und Filmbeiträge hierzu erstellt.

Viel Freude beim Lesen, Hören und Anschauen!

Die Kölner und der fast vergessene Weltmeister

Seit nun 24 Jahren steht es mitten auf dem Campus – das Kölner Radstadion. Die Radrennbahn ist der direkte Nachfolger der „Müngersdorfer Radrennbahn“ und ihm sogar flächengleich. Historisch betrachtet ist sie bereits das sechste Renn-Oval der Domstand, gegenwärtig jedoch auch das Einzige. Mit der „Albert-Richter-Bahn“ erfüllt Köln auch internationale Standards und ist in der Lage, große nationale, sowie internationale Rennen auszutragen, so wie beispielsweise die jährlich stattfindenden Deutschen Omnium Meisterschaften der Nachwuchsklassen.

Alte Radrennbahn Müngersdorf | Quelle: https://www.micha-s-fc-cologne-site.be/fc-stadion/radrennbahn-muengersdorf
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Radrennbahn Müngersdorf – Rad- und Fußballstadion in einem

Der “Mythos der Radrennbahn” lebt immer noch. Noch heute erinnern sich neben vielen Radsportverrückten, vor allem die FC-Anhänger*innen an die damalige Zeit im weiten Rund von Müngersdorf. Es war die Zeit, als der Platz ,,brannte”.

Doch alles von Anfang an. 1923 wurde die “Müngersdorfer Radrennbahn” eröffnet. Es war die direkte Vorgängerin des heutigen “Albert-Richter-Radstadions” und stand an selber Stelle.

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Die Hennes-Weisweiler-Akademie

Ein Interview mit Dr. Jörg Jakobs

Herr Jakobs, die Deutsche Sporthochschule Köln feiert dieses Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum. Eng verbunden mit der Sporthochschule ist auch die Hennes-Weisweiler-Akademie. Seit 1947 werden an der Akademie zukünftige Fußballlehrer ausgebildet. Auch sie haben an der Akademie ihren Fußballlehrer gemacht. Was verbinden sie persönlich mit der Akademie?

Erstmal eine entsprechend zentralisierte Ausbildung zum Fußballlehrer, die das höchste Ausbildungsniveau zum Fußballlehrer darstellt und sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit einen Ruf erarbeitet hat. Interessant ist, dass die beiden Institutionen, Sporthochschule und Hennes-Weisweiler-Akademie, vor dem Umzug der Akademie nach Hennef nicht unterschieden wurden. Im allgemeinen Umfeld hat man an der Sporthochschule den Fußballlehrer gemacht. Diese Unterscheidung ist erst in den letzten Jahren durch den Umzug nach Hennef ausgearbeitet worden und mit dem kommenden Umzug nach Frankfurt (Sitz des DFB, Anm. d. Red.)  wird dies noch stärker werden. Grundsätzlich verbinde ich damit die Ausbildung zum Fußballlehrer auf höchstem Niveau.

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