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Hochschultagebuch

Der Spoho-Campus ist immer in Bewegung. Wie das Hochschulleben aus Sicht von Studierenden und Mitarbeiter*innen aussieht, dokumentiert unser Hochschultagebuch. Derzeit steht hier das aktuelle Hochschulprojekt „Eine Uni – ein Buch“ im Vordergrund. Zu Ilija Trojanows Buch „Meine Olympiade – ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen“ können spannende Beiträge im Zusammenhang mit unserer Hochschule nachgelesen werden.

Einblick in das Tutorienprogramm der SpoHo

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Das Tutorien Programm der Deutschen Sporthochschule Köln steht allen Studierenden der DSHS zur Verfügung und ist sehr beliebt. Ganz nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden die Teilnehmer von erfahrenen Tutoren in ihrem Selbststudium unterstützt. Die Fachtutoren gibt es sowohl in theoretisch als auch in praktischer Form. Sie gelten als prüfungsvorbereitend und orientieren sich inhaltlich an den Lehrplänen der jeweiligen Kurse, sodass Studierende, die Probleme mit den Lerninhalten haben, die Kursinhalte neben den Kursen im Tutorium üben können. Dafür muss man sich am Anfang des Semesters für das gewünschte Tutorium über die Homepage der DSHS anmelden. Die Tutorien erfüllen jedoch noch einen weiteren Zweck neben dem eigenständigen Lernen und dem Vorbereiten auf Prüfungen. Werden Teilnahmeleistungen in den praktischen Kursen nicht vollbracht, so müssen diese im Tutorium nachgeholt werden, damit der Kurs als bestanden verbucht werden kann. Weiterlesen…

Die Playa – Beachen, sonnen und relaxen

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Jedem Student und jeder Studentin der Spoho ist die Playa ein Begriff. Und obwohl wir dort im Sommer meist mehr Zeit als in den Hörsälen verbringen, weiß kaum einer etwas über ihren Ursprung. Dem wollen wir nun auf die Sprünge helfen, denn in unserem Hochschultagebuch darf die Playa auf keinen Fall fehlen! 

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Was ein SpoHo nicht sagt….

Zum Abschluss des Tagebuchs noch ein Video über die alltäglichen Dinge, die alten wie neuen SpoHos eher selten über die Lippen kommen.

Viel Spaß beim Schauen!

 

Ein Beitrag von Thomas, Walt und Leon

Absolvententag 2016

Ein Beitrag von Ulrike Weiser im Rahmen des Seminars SPJ1 – Geschichte des Sports in den Medien.

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Wer kennt es nicht, das Bild des siegreichen Teams, das nach dem Finale gemeinsam, unter dem Jubel der Fans, den hoch verdienten Triumph feiert und die Trophäen in den Händen hält. So erging es am Samstag auch den SpoHo-Studenten, die zum krönenden Abschluss ihrer Studienlaufbahn  dieses Jahr am Absolvententag teilgenommen haben.  Die Freude und der Stolz über den geleisteten Erfolg spiegelte sich in fast allen Gesichtern wider. Doch jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten. Denn mit dem Abschied vom Studium geht auch  eine sehr erlebnisreiche  und prägende Zeit an der Deutschen Sporthochschule Köln vorbei. Aber als kleines Andenken daran wird der Absolventenjahrgang  in die Bildergalerie der Ehemaligen in Hörsaal 1 aufgenommen.

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Die besondere Eiche zwischen Linden

„Wachse zur Ehre des Sieges – Rufe zur weiteren Tat“

Dieser Spruch stand einst auf den Tontöpfen von ca. 50 bis 70 cm hohen Eichensetzlingen. Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin wurden 141 davon zusammen mit den Goldmedaillen an die Olympiasieger verteilt. Sie sollten durch ihre Langlebigkeit und hohe Widerstandskraft als Erinnerung an die Olympischen Spiele in Deutschland dienen.

Speerwerferin Tilly Fleischer mit ihrer Olympia-Eiche Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-G00464 / CC-BY-SA
Speerwerferin Tilly Fleischer mit ihrer Olympia-Eiche
Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-G00464 / CC-BY-SA

Viele der damals verteilten Eichen sind heute verschollen, eingegangen oder im Krieg zerstört worden. Im Sportpark Müngersdorf, unweit des Geländes der Deutschen Sporthochschule Köln, kann eine der sogenannten „Olympia-Eichen“ noch heute bewundert werden.

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Olympia-Eiche

Der Bahnrad-Olympiasieger von 1936, Toni Merkens, pflanzte seine Eiche nach der Rückkehr aus Berlin eigenhändig im Schatten des Radstadions. Aus dem Setzling ist in den vergangenen 79 Jahren ein Baum geworden, der mittlerweile das Stadion beschattet.

Olympia-Eiche. Im Hintergrund das Radstadion Köln
Olympia-Eiche. Im Hintergrund das Radstadion Köln

Der gebürtige Kölner Toni Merkens wurde im Krieg 1942 eingezogen und verstarb 1944 im Lazarett an einer Hirnhautentzündung.  Er wäre heute 103 Jahre alt gewesen. Am Fuße der Eiche erinnert eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Wachse zur Ehre des Sieges – Rufe zu weiterer Tat. Olympiaeiche zur Erinnerung an Toni Merkens. Olympiasieger 1936 im 1 km Malfahren“ an die  Geschichte der besonderen Eiche unter vielen Linden im Sportpark Müngersdorf.

Gedenktafel zu Ehren von Toni Merkens
Gedenktafel zu Ehren von Toni Merkens

 


Autorin: Marilena Werth