Antike und olympische Perspektive

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 10. Sportwissenschaftlichen Olympiaseminars der Deutschen Olympischen Akademie kehren mit vielen neuen Eindrücken an die Sporthochschule zurück.

Im Rahmen des 10. Sportwissenschaftlichen Olympiaseminars hatten zehn Studentinnen und Studenten der Deutschen Sporthochschule Köln die einmalige Gelegenheit, die Wiege des antiken Sports mit all ihren Facetten kennenzulernen. Die Deutsche Olympische Akademie hatte vom 02. bis 10. September 2017 insgesamt zehn Sportfakultäten, Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland geladen, um gemeinsam auf den Spuren des antiken Sports zu wandeln.

v.l.n.r.: Dorian Aust, Isabella Zillober, Caroline Tisson, Eva Kotschi, Michael Johann, Anna Crumbach, Johannes Klamet, Ansgar Molzberger, Dina Klingmann, Luise Kropff und Maria Schmidt (Foto: privat)

Neben Olympia wurden weitere Stätten der antiken panhellenischen Spiele wie Nemea und Delphi, aber auch beeindruckende Zeugnisse der Zeitgeschichte in Korinth, Epidauros und Mykene besichtigt. Neben den Stadien, die einen sofortigen Lauftrieb in jedem Sportstudierenden weckten, beeindruckten nachhaltig besonders die antiken Theaterstätten sowie die landschaftliche Einbettung dieser (Bewegungs-)Kulturrelikte.

Nach einer zweitätigen Bustour wurde die Internationale Olympische Akademie in Olympia, ihre Unterkünfte, die Sportstätten und die zentralgelegene weiße Marmortreppe mit viel Leben gefüllt.

Beflügelt durch die besondere gemeinschaftliche Atmosphäre konnten die Studierenden in diversen Vorlesungen und Seminaren der Entwicklung der Olympischen Bewegung lauschen und aktiv die Möglichkeiten und Herausforderungen der Spiele der Neuzeit reflektieren.

Die Deutsche Sporthochschule Köln, entsendet durch das Institut für Sportgeschichte/Zentrum für Olympische Studien und begleitet durch Dr. Ansgar Molzberger, elaborierte durch ihre wissenschaftlichen Beiträge die Entwicklung des Olympischen Wettkampfprogramms. Neben der historischen Betrachtung des Entwicklungsprozesses, führten die Studierenden ihre Kommilitonen durch einen sehr aktuellen Diskurs: „‘Hang loose‘ im Zeichen von höher, schneller, weiter – Surfen, Skateboarden und Sportklettern werden olympisch.“

Die Seminarteilnehmenden setzen sich angeregt mit zukünftigen Perspektiven des Olympischen Wettkampfprogramms sowie mit den unterschiedlichen Stakeholder-Interessen der Olympischen Bewegung und (noch) nicht olympischen Akteuren auseinander.

Die SpoHo-Olympia Familie 2017 möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich bei der Deutschen Olympischen Akademie für die Organisation der Studienfahrt bedanken. Ein besonderer Dank geht an das Institut für Sportgeschichte/Zentrum für Olympische Studien, das uns SpoHo-Studierende auf diese Reise inhaltlich bestens vorbereitet hat, insbesondere Dr. Ansgar Molzberger, der mit seinem Engagement und Einsatz dieses Erlebnis ermöglichte.

Ein Reisebericht von Dina Klingmann


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