Einkommen, Arbeitszeiten, Vorsorge: SpitzensportlerInnen nehmen oft große Einschränkungen in Kauf

Ein beeindruckendes Medienecho folgte auf die Veröffentlichung einer Studie von Professor Christoph Breuer, Dr. Pamela Wicker und Sören Dallmeyer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement sowie Dr. Michael Illgner von der Deutschen Sporthilfe. Eine Befragung unter deutschen SpitzensportlerInnnen führte zu der Erkenntnis, dass die Mehrheit der Athletinnen und Athleten von einem überraschend geringen Einkommen leben muss und dass ihr zeitlicher Aufwand für Sport, Beruf und Ausbildung durchschnittlich deutlich über der Grenze 50 Stunden liegt. Das glamouröse Bild, das viele Menschen von Karrieren im Spitzensport haben, entspricht nur selten der Realität. 

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Studie zur kognitiven Leistungsfähigkeit in extremen Höhen

Ambitionierte Bergsteiger, die die Gipfel der 5000er und 6000er erklimmen, wissen, dass sich Wahrnehmung und Denkvermögen in extremen Höhen ändern. Mirjam Limmer vom Institut für Natursport und Ökologie hat nun in einer Piltostudie untersucht, wie genau der verringerte Sauerstoffpartialdruck im Zusammenspiel mit langandauernden Belastungen Einfluss auf die Aufmerksamkeitsleistungsfähigkeit in extremen Höhen nimmt.

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Rückkehr in den Sport – “Return to competition”

Verletzungen im Sport sind gerade für Profi-Sportler ein heikles Thema. Allen voran ist es wahrscheinlich der Kreuzbandriss, der Sportlerinnen und Sportlern am meisten Angst einjagt. Mit ihm gehen im Schnitt 258 Tage Ausfall einher – und damit nicht genug: Das größte Risiko für eine Verletzung ist eine Verletzung. So beträgt das Wiederverletzungsrisiko bei Knie- und Muskelverletzungen bis zu 30 Prozent, bei Sprunggelenksverletzungen sogar bis zu 80 Prozent. Das Forschungsteam um Dr. Christiane Wilke untersucht nun, welches ein geeignetes Testverfahren ist, um den optimalen Zeitpunkt für eine Rückkehr in den Sport zu bestimmen. 

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