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Blog On Tour

SpoHo op jöck! Mit dem Heimathafen in Köln, begibt sich die SpoHo in alle Welt. Hier berichten Studierende und Dozierende über Auslandsaufenthalte, von ihren Eindrücken bei sportlichen Großevents oder schildern einfach ihre Erfahrungen außerhalb der Domstadt.

Universiade 2017: Ein Rückblick in Bildern

Bildergalerie zusammengestellt mit Fotos von Triumf Beha und Norbert Stein.

Bei der Universiade 2017 nahmen vier Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln teil, alle im Taekwondo: Triumf Beha, Madeline Folgmann, Julia Ronken und Adrian Wassmuth.

Warum Menschen mit einer Behinderung Sport studieren und ins Weltall fliegen sollten – oder: was wir von Heidi und Klara lernen können.

 Es ist schon etwas her, dass meine Kinder in dem Alter waren, als sie Heidi im KIKA geschaut haben. Aber ich habe gerne mitgeschaut und mich an einer der Serien meiner Kindheit erfreut. Warum ich das hier schreibe? Weil ich zum ersten Mal erkannt habe, dass es bei Heidi auch um Inklusion geht. Ganz schön progressiv für eine Geschichte aus dem Jahr 1880. Aber ich muss kurz einen Bogen schlagen!

Das Ausloten von körperlichen Grenzen und die Optimierung der physischen Eigenschaften sind Kernmerkmale des Sportgedankens. Wenn wir von Sport und Leistung sprechen, meinen wir nicht selten die durchtrainierten Körper junger, gestählter Athletinnen und Athleten. Doch dieses Bild gerät mehr und mehr ins Wanken. Wenn wir heute von Olympia reden, denken wir fast automatisch auch die Paralympics mit und sind ebenso beeindruckt von den Leistungen behinderter Sportlerinnen und Sportler.

Wir alle bei NOVESPACE. Familie Monfeld, Familie Keiser und Prof. Schneider

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Von Facebook und Franzosen

Ich liege auf der Couch und studiere stundenlang die Neuigkeiten auf der Facebookstartseite mit meinem geliehenen iPhone 4. Denn das kürzlich gekaufte 6er wurde mir in einem Menschenpulk beim Warten vor dem Stadion geklaut. Die Ungeduld der Argentinier vor Fußballspielen ist mal wieder explodiert und so musste die Polizei beim Spiel von River Plate gegen Rosario Central mit mehreren Hundertschaften das Gebiet rund ums Estadio Monumental, zum Zorn aller Fans, absichern. Mit Wellenbrechern, Schlagstöcken, Hunden und dem Einsatz von Pfefferspray wurde die schimpfende Masse versucht zu bändigen. Im Getümmel ließ ich meine Hosentaschen 10 Sekunden lang unbeaufsichtigt, was für die Straßenräuber eine halbe Ewigkeit bedeutet. Als wäre das nicht genug, bekomme ich aus nächster Distanz die volle Ladung Pfefferspray ab. Es folgt eine zweiwöchige Bindehautentzündung, langanhaltender Schnupfen und Kopfschmerzen. Dass der Grottenkick 0:0 endete und im Stadion kein Bier verkauft wird, sei unter diesen Umständen nur am Rande erwähnt.

Straßenkreuzung in der Nähe des Unicampus auf der Av. del Libertador bei Sonnenuntergang

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