2. Sanierungsabschnitt: Halle 21 und 24

In Halle 24 werden derzeit die beiden letzten Wandbereiche der Abschlussmessung unterzogen. In Halle 21 ist die Sanierung der Wandverkleidung noch in der Ausführung. Derzeit sind 6 Wandbereiche fertiggestellt, 2 sind in der Bearbeitung. Terminlich sind die Halle 21 und Halle 24 somit derzeit im Terminplan. Untersuchungen an den Einrichtungsgegenständen (u.a. Matten, Teppiche) haben keine Asbestfasern nachweisen können. Alle Turngeräte in Halle 21 wurden vorab für die Sanierungsarbeiten abgebaut und in Halle 22 zwischengelagert. Bei dieser Gelegenheit wurden alle Geräte gereinigt. Auch die Teppiche werden im Rahmen der Schadstoffsanierung gereinigt.

1. Sanierungsabschnitt: Halle 22 und 23

In Halle 22 und 23 wurden die hinter der Wandverkleidung aus Holz gefundenen Verbauungen aus Promabestplatten durch eine Sanierungsfachfirma abschnittweise saniert. Jeder einzelne Sanierungsbereich wurde vor dem Abbau der Abschottungen gemäß der gesetzlichen Vorschriften mittels Raumluftmessung freigemessen. Nach der Entfernung aller Asbestquellen wurden die Hallen 22 und 23 nacheinander jeweils als ein großer Sanierungsabschnitt einer Asbestreinigung unterzogen. Dabei wurden alle Oberflächen, auch und insbesondere alle Altstaubablagerungen auf erhöhten Flächen sowie der Tragkonstruktion des Daches, gereinigt. Abschließend fand gemäß Asbestrichtlinie so genannte Freigabemessungen statt. Nach dem Abbau der Abschottungen und der Geräte durch das Sanierungsfachunternehmen wurden für den Zeitraum des Eignungstests vom 29.05. bis 01.06.2012 provisorische Wandverkleidungen und Ballfangnetzen aufgebaut. Noch bevor die Hallen 22 und 23 wieder für die Nutzung als Sporthallen wieder freigegeben wurden, wurden erneut die gemäß der Asbestrichtlinie geforderten Raumluftmessungen ebenfalls durchgeführt. Die Schadstoffsanierung der Halle 22 und 23 war rechtzeitig vor dem Eignungstest fertiggestellt.

Hintergrund

Im Zuge der Erstellung eines Schadstoffkatasters für die Sanierung des Institutsgebäudes I wurde festgestellt, dass sich innerhalb der Hallen Promabestplatten befinden, die z.T. erhebliche Beschädigungen aufwiesen. Eine Bewertung dieser Asbestplatten nach der Asbestrichtlinie 1996 für schwachgebundene Asbestprodukte ergab eine Punktzahl > 80 Punkten und somit eine Einstufung in die Dringlichkeitsstufe I „Sanierung unverzüglich erforderlich“. Als Erstmaßnahme wurde vom Gutachter empfohlen, die Halle zu sperren, was auch unverzüglich am 09.02.2012 durchgeführt wurde.

Durch die Untersuchung der entnommenen Probe von den verbauten Platten konnte der Verdacht auf Promabest eindeutig verifiziert werden. Von den entnommenen 7 Kontaktproben wiesen 4 Proben Asbestfasern auf. Die in den Hallen durchgeführten Raumluftmessungen zeigten jedoch keine Faserbelastungen in der Raumluft.  In Zusammenarbeit mit einem Gutachter und entsprechenden Fachfirmen hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW (BLB, Eigentümer) Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr gem. Schadstoffverordnung veranlasst und die notwendigen Sanierungsmaßnahmen hallenweise eingeleitet bzw. in Teilen bereits abgeschlossen.