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Hochschultagebuch

Der Spoho-Campus ist immer in Bewegung. Wie das Hochschulleben aus Sicht von Studierenden und Mitarbeiter*innen aussieht, dokumentiert unser Hochschultagebuch. Derzeit steht hier das aktuelle Hochschulprojekt „Eine Uni – ein Buch“ im Vordergrund. Zu Ilija Trojanows Buch „Meine Olympiade – ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen“ können spannende Beiträge im Zusammenhang mit unserer Hochschule nachgelesen werden.

Mit Sport eine Verbindung schaffen

Abgestempelt mit einem blauen „GiB“ auf dem Handrücken betreten die Zuschauer den großen Hörsaal der Sporthochschule. Nicht nur Studierende strömen neugierig in den abgedunkelten Raum, auch ein paar Externe sind unter den Gästen. Vorfreude und Spannung liegen in der Luft, als quietschend Sitze hinunter geklappt werden. Im Hintergrund läuft leise Musik und über der Bühne wirft der Beamer einen hell leuchtenden Screen an die Leinwand: „Grenzenlos Kinonacht“. Schon zum zweiten Mal verwandelt der Verein „Grenzenlos in Bewegung – Spohoaktiv“ den Hörsaal in ein Kino. Gezeigt wird in diesem Jahr der Film „Gaza Surf Club“, eine Dokumentation über die Menschen im Gazastreifen, die in Armut und Krieg, Trümmern und Hoffnungslosigkeit leben. Dennoch haben sie etwas, das sie antreibt, etwas, das ihrem Leben einen Sinn gibt: Das Meer und die Wellen, auf denen sie surfen können. Mit dem Sport können sie ihren Alltag für einen Moment vergessen, für wertvolle Augenblicke glücklich sein. Weiterlesen…

Davids Olympiade – ein Film von Chiara Lefenau und Johan Gallwitz.

Sportstudent David Walzik versucht sich an olympischen Disziplinen – ein Film von Chiara Lefenau und Johan Gallwitz.

Hintergrund des studentischen Filmprojekts ist der Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“, ausgeschrieben vom Stifterverband und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT. Hochschulen waren einge­laden, ein Buch zu bestimmen, über das ein Semes­ter lang geredet und debattiert werden sollte. Die Deutsche Sporthochschule Köln ist mit Ilija Trojanows „Meine Olympiade – ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen“ ins Rennen gegangen und wurde zu einem von zehn Preisträgern gekürt. Trojanows Buch aus dem Jahr 2016 – er schildert darin die Umsetzung seines ehrgeizigen Ziels, alle 80 olympischen Einzeldisziplinen innerhalb von vier Jahren so intensiv zu trainieren, dass er jeweils halb so gut abschneiden wird wie die Goldmedaillengewinner von London 2012 – prägt das Campusleben im Sommersemester 2017 auf vielfältige Weise, unter anderem wird es im Seminar „Geschichte des Sports in den Medien“ behandelt.

Hier geht’s zum Film von Chiara Lefenau und Johan Gallwitz.

Eine Leidenschaft – Ein Buch

„Das Buch schoss durch die Halle“, erzählt Dr. Ansgar Molzberger, Initiator des Projekts „Eine Uni – Ein Buch“ an der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Rede ist von Ilija Trojanows Werk „Meine Olympiade – ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen“, welches nach einer Riesenfelge zwischen den Beinen von Jonas Rohleder durch die Turnhalle katapultiert wird. Diese Szene findet sich im Bewerbungsvideo für das Hochschulprojekt wieder. Inzwischen hat die Sporthochschule den Zuschlag für die Förderung erhalten, mehrere Lesestationen auf dem Campus eingerichtet und der Autor selbst war zu Gast bei einer Lesung. Doch bevor das fertige Buch als Sportgerät „missbraucht“ werden konnte, hat Trojanow über vier lange Jahre daran gearbeitet und hart trainiert. Weiterlesen…

Der Stunden-Neunkampf

Neun Disziplinen, zwei Athletinnen, eine Stunde Zeit: Sabine Lerche, Studentin der Deutschen Sporthochschule Köln (B.A. Sportjournalismus), hat zusammen mit Maureen Luginger, Niklas Eckert und Marc Tietjen im Mai 2017 die Durchführung eines einstündigen Leichtathletik-Mehrkampfs verfilmt.

Hier gehts zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=gVD2bQ6Qv-0

Hintergrund des studentischen Filmprojekts ist der Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“, ausgeschrieben vom Stifterverband und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT.

Ein kleines Olympia

Ihr Weg führt sie von Athen in Griechenland quer durch Europa bis nach Deutschland. Über die Alpen und am Rhein entlang, immer weiter in den Norden. Die brennende Fackel folgt dem Fluss und erst als er größer und größer wird, kommt ihr Ziel näher: Nordrhein-Westfalen. Das olympische Feuer ist hier nicht zum ersten Mal: 1994 auf seinem Weg nach Lillehammer hat es auch schon Station in der großen Rheinstadt Köln gemacht. Eine Stadt mit einem imposanten Dom, einer Brücker voller Liebesschlösser, zahlreichen Veedeln und einer viel besuchten und leidenschaftlich gefeierten fünften Jahreszeit. Doch das alles lässt sie hinter sich. Damals wie heute liegt ihr Ziel im Westen der Stadt, im Stadtteil Junkersdorf. Als die vier quadratischen Säulen des Rheinenergiestadions in Sicht kommen, hat die Fackel ihr Ziel fast erreicht: Die Deutsche Sporthochschule.  

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Eignungstest XXL – Autor Ilija Trojanow berichtet von seiner persönlichen Olympiade

„Sport ist eine Arena der Leidenschaften“, schreibt Ilija Trojanow im Vorwort zu seinem Buch „Meine Olympiade“. „Für nicht wenige der Menschen, mit denen ich trainieren durfte, war der Sport ein zentraler Bestandteil ihres Lebens, für manche von ihnen wichtiger als ihr Beruf, eine Tätigkeit, bei der sie eine Reise vom Ich zum Selbst vollzogen, oft zusammen mit anderen. Wer also – so wie ich – die Welt des Sports durchstreift, holt sich nicht nur einen Sonnenbrand und einen Twopack (beides vergänglich), sondern erfährt einiges über das Wesen des Menschen (von Dauer). Sport ist eine anthropologische Konstante. Auch wenn der Mensch nur einem Ball hinterherjagt.“ Über diese Erfahrungen, die Trojanow auf seiner vierjährigen Reise durch die Welt des Sports machte, berichtete er auf einer Lesung an der Sporthochschule.

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