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Marilena Werth

Basketballplatz wiedereröffnet!

Mehrere Monate lang war der SpoHo-Basketballplatz wie ausgestorben. Grund hierfür war die Einstufung der Betonkante, die rund um die alten Basketballkörbe verläuft, als Gefährdung für die Spieler. Aus Sicherheitsgründen musste der Basketballplatz daher so schnell wie möglich für den Spielbetrieb gesperrt werden, bis eine neue Lösung gefunden wird.

Betonkante, Grund der Sperrung
Betonkante, Grund der Sperrung

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Arbeiten an der Fassade des Hauptgebäudes

Steinfassade des Hauptgebäudes
Steinfassade des Hauptgebäudes

Bei einer Überprüfung der Steinfassaden des Hauptgebäudes der Deutschen Sporthochschule Köln wurden teils gravierende Mängel (hervorgerufen durch Korrosion) bei der Befestigung der Fassadenplatten festgestellt.

Korrosionsschäden an den Fugen der Steinfassade
Korrosionsschäden an den Fugen der Steinfassade

Aus diesem Grund wurde der westliche und südliche Bereich um das Hauptgebäude sofort großflächig durch einen Bauzaun abgesperrt und mit Hinweisen versehen. Zudem wurde der Ausgang aus dem Nebentreppenhaus des Hauptgebäudes sowie die südliche Feuerwehrzufahrt durch Überbauungen gegen herunterfallende Teile gesichert.

Absperrung durch Bauzaun und Überbauung
Absperrung durch Bauzaun und Überbauung
Hinweisschild
Hinweisschild

Der Bereich zwischen Hauptgebäude und Spina bleibt daher bis auf weiteres gesperrt. Trotz aller Sicherungsmaßnahmen bitten wir alle Personen um besondere Vorsicht während der Reparaturarbeiten und um Beachtung der Sperrung.

Überbauung
Überbauung

 

 

Zwei Europameisterinnen für die SpoHo

Team Deutschland
Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier
Team SpoHo
Team SpoHo

Am Tag nach der Eröffnungsfeier, die den offiziellen Beginn der EM darstellte, startete Julia Ronken als erste der beiden SpoHo-Teilnehmerinnen in den Wettkampf.

Die Besonderheit der diesjährigen EM lag darin, dass nicht nach dem “klassischen” K.-o.-System gekämpft wurde, sondern erstmals nach dem sogenannten “Round Robin System”. In dieser Variante werden innerhalb der Gewichtsklasse per Zufall Kampfkombinationen ausgelost. Die Teilnehmenden müssen dann gegen ihre zugelosten KontrahentInnen antreten. Wer in der jeweiligen Gewichtsklasse am meisten Kämpfe für sich entscheidet oder wer bei der gleichen Anzahl an gewonnenen Kämpfen eine bessere Punktdifferenz hat, gewinnt das Turnier.

Die Wettkampfhalle in Rijeka
Die Wettkampfhalle in Rijeka – Mit Meerblick

Julia:

Julia entschied ihren Auftaktkampf gegen Kroatien durch einige saubere Kopftreffer vorzeitig mit 13:0 für sich (ein Kampf wird abgebrochen, wenn nach der 2. Runde eine Punktedifferenz von 12 oder mehr Punkten besteht). Danach folgte eine Gegnerin aus Portugal, der sie sich mit 2:3 Punkten knapp geschlagen geben musste. Den anschließenden Kampf gegen Spanien gewann sie durch einen spektakulären Kopftreffer im “Sudden Death” (wenn nach drei Runden Gleichstand besteht, gewinnt die Person, die in der vierten Runde als erstes einen Treffer erzielt) und konnte somit ins Halbfinale einziehen. Gegen ihre finnische Gegnerin gewann Julia mit 8:6, was zu einem Deutsch-Deutschen Finale führte. Hier traf Julia auf unsere Teamkollegin Carolin Stahl (einigen kennen sie noch als meine Zimmerpartnerin von der Universiade (Universiade-Blog). Diesen spannenden Kampf entschied Julia mit 8:4 für sich und konnte sich somit den EM-Titel der Klasse bis 53kg sichern. An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch auch an Caro, Vizemeisterin der Studi-EM 2015.

Julia Ronken ganz oben auf dem Treppchen, auf Platz zwei Carolin Stahl
Julia Ronken ganz oben auf dem Treppchen, auf Platz zwei Carolin Stahl

Marilena:

Meine erste Gegnerin war eine der Türkinnen mit denen ich mich am Tag zuvor angefreundet hatte. Im Taekwondo entstehen unter Freunden mitunter skurrile Kampfsituationen. Am Abend sitzt man noch ganz gemütlich zusammen und trinkt Tee, während man sich am nächsten Tag unter Umständen mit dem Fuß auf den Kopf tritt…aber das hat diese Sportart eben so an sich und diese Tatsache steht Freundschaften erfreulicherweise meistens nicht im Weg. 😉 Die Taekwondoin wissen schließlich, worauf sie sich einlassen. Ich konnte diesen Kampf mit 5:3 für mich entscheiden. Die nächste Gegnerin kam aus Spanien. Hier schaffte ich es leider nicht mehr rechtzeitig, meinen Rückstand aufzuholen und verlor knapp mit 5:6. Da die Spanierin einen sehr harten Tritt hatte, fing ich mir in diesem Kampf ein paar blaue Flecken ein, die mich in den nächsten Tagen noch an das Turnier erinnern werden. 😉 Danach kämpfte ich gegen eine meiner deutschen Teamkolleginnen, der ich schon seit mehr als zehn Jahren immer wieder auf den verschiedensten Turnieren begegne. Ich konnte dieses Match vorzeitig mit 13:1 für mich entscheiden. Im alles entscheidenden Kampf traf ich auf eine Portugiesin, die wiederum gegen die Spanierin gegen die ich zuvor verloren hatte, gewonnen hatte. Ich musste mich also auf einen harten Kampf gefasst machen. Am Ende konnte ich mich mit 4:3 Punkten durchsetzen und mir somit den Titel in der Klasse bis 62kg sichern.

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Marilena auf Platz 1. In meiner Kategorie gab es keinen dritten Platz da die zweit- und drittplatzierte die gleiche Punktdifferenz hatten.

Aber mal ehrlich…was hätte mit diesen Socken denn schiefgehen können? 😉

Die SpoHo ist immer mit dabei...
Die SpoHo ist immer mit dabei…

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